Mehr Patientenkomfort bei MRT-Untersuchungen durch neueste Technik

„Jetzt steht er da!“ freut sich Dr. med. Ingo Scheppers, Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr. „Er“ ist der neue Magnetresonanztomograph, kurz MRT, der gestern dem Diakonissenkrankenhaus geliefert wurde. In einer spektakulären Aktion wurde das 4,5 Tonnen schwere Großgerät in strömendem Regen mit Hilfe eines Krans über 20 m Höhe durch ein geöffnetes Flachdach in die Radiologie eingelassen.

„Dieses Gerät ist das erste seiner Art, das wir in Deutschland aufstellen“ erklärt Gerold Bahls, Projektmanager von der Fa. Philips GmbH mit leuchtenden Augen, während er das Gerät von der Decke aus in Empfang nimmt. „Und es ist auch das erste Mal, dass wir ein Gerät durch die Decke einbringen“ schmunzelt er.

Chronische Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung und Stuhlunregelmäßigkeiten sind die charakteristischen Beschwerden beim Reizdarm. Das Reizdarmsyndrom (RDS) kommt in 10- 15% der Bevölkerung vor, d.h. ca. 30.000 Menschen in Karlsruhe sind betroffen. Hat man in früherer Zeit das RDS oft als „eingebildete Erkrankung“ angesehen, so mehren sich in jüngster Zeit Erkenntnisse, dass beim Reizdarm mikroskopische Veränderungen in der Darmschleimhaut zu finden sind. Da viele ernste Erkrankungen des Verdauungstraktes mit ähnlichen Beschwerden einhergehen, gilt es diese vom Reizdarm zu unterscheiden. Haben Patienten mit Reizdarm ein erhöhtes Risiko für eine ernste Erkrankung oder Krebs? Ist die Lebenserwartung bei Reizdarm eingeschränkt? Was muss bei Verdacht auf Reizdarm untersucht werden? Kann man den Reizdarm heilen?

Auf diese und viele andere Fragen soll der AOK-Vortrag am 18.11. um 17 Uhr  im Veranstaltungssaal des Diakonissenkrankenhauses, Diakonissenstraße 28, Antworten liefern.

Experten informieren über Diagnostik und Therapie

Informationsveranstaltung zum Thema Endometriose mit erfahrenen Gynäkologen am 11. November 2015 im Städtischen Klinikum Karlsruhe

Wenn Frauen während ihrer monatlichen Regelblutung von heftigen Schmerzen geplagt werden, denken die wenigsten an eine ernsthafte Erkrankung. Doch starke Unterleibsschmerzen sind nicht normal. Sie müssen laut Professor Dr. med. Andreas Müller, Direktor der Frauenklinik am Städtischen Klinikum in Karlsruhe, „in jedem Fall gynäkologisch abgeklärt werden. Denn in 70-80 Prozent aller Fälle ist eine Endometriose Ursache für Schmerzen bei der Regel, beim Geschlechtsverkehr und auch für ungewollte Kinderlosigkeit.“ Jede zehnte Frau in Deutschland ist betroffen, darunter auch viele junge Frauen: Endometriose setzt oft schon mit der ersten Regelblutung ein. Durchschnittlich dauert es jedoch sechs Jahre bis die richtige Diagnose gestellt wird. Dabei ist eine frühe Diagnose wichtig, um rechtzeitig eine Therapie einzuleiten und spätere Unfruchtbarkeit zu verhindern.

Präklinische Polytraumaversorgung und Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen

Die Anforderungen an Rettungskräfte, gerade im Bereich der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Innovative Sicherheitssysteme in Kraftfahrzeugen sowie Neuerungen im Bereich der notfallmedizinischen Versorgung veranlassten die Rettungskräfte zu einer Anpassung ihrer Vorgehensweisen.
Um organisationsübergreifend für eine einheitliche Ausbildung zu sorgen, wurde unter Mitwirkung von Deutschem Roten Kreuz, ProMedic, Arbeiter Samariter Bund, Diakonissenkrankenhaus Rüppurr und der Feuerwehr Ettlingen am 10.10.2015 eine Fortbildungsveranstaltung mit rund 100 Teilnehmern abgehalten. Unter anderem konnten angehende Notärzte und Rettungsassistenten im Praktikum wichtige Erkenntnisse für ihre spätere Arbeit gewinnen.

"Auf Augenhöhe" heißt das Thema der Woche des Sehens 2015 vom 15.-18. Oktober. Augenärzte, Selbsthilfeorganisationen und internationale Hilfswerke nehmen die Aktionswoche nicht nur zum Anlass, um auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland sowie in Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. In diesem Jahr weisen sie auch darauf hin, wie wichtig eine Begegnung auf Augenhöhe ist. Sie rufen daher alle dazu auf, die Ziele der Kampagne - Blindheit zu verstehen und Blindheit zu verhüten - zu ihren eigenen zu machen. Schirmherrin der Kampagne ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause.

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonissenkrankenhauses beteiligten sich an der „Aktiven Mittagspause“

Am 23.09.2015 fand in Berlin eine Demonstration gegen die geplante Krankenhausstrukturreform statt.

Um die Aktion in Berlin zu unterstützen, organisierte die Mitarbeitervertretung des Diakonissenkrankenhauses zusammen mit der Hausleitung auch hier die „Aktive Mittagspause“: Vor dem Diakonissenkrankenhaus versammelten sich ca. 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um gegen die geplante Reform zu protestieren. Eine große Anzahl Luftballons stiegen in den Himmel auf, um anhand von Karten die Botschaft „Krankenhaus-Reform? SO NICHT!“ in die Welt hinaustragen. Ein Foto von dieser Aktion wurde direkt nach Berlin geschickt und auf die Bildschirme am Brandenburger Tor übertragen. Auch viele andere Krankenhäuser beteiligten sich an dieser Aktion.