Gefäßtag im interdisziplinären Gefäßzentrum am  Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr

„Arterielle Verschlusskrankheit – die unterschätzte Gefahr!“ – unter diesem Motto findet am Samstag, 26.09.2015 von 10:00 – 12:00 Uhr ein Gefäßtag im Diakonissenkrankenhaus statt. „Die arteriellen Verschlusserkrankungen werden viel zu leicht übersehen oder nicht ernst genommen, wodurch viel Schaden entstehen kann, der bei rechtzeitiger entsprechender Behandlung vermieden werden könnten“ erläutert Dr. Peter Karl Modic, Leiter des interdisziplinären Gefäßzentrums das der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie angegliedert ist. „Aus dem Grund möchten wir zur Aufklärung beitragen und eine Veranstaltung anbieten, die nicht nur theoretisch informiert, sondern bei der auch ganz praktische Untersuchungen durchgeführt werden.“

Umfassende Informationen zum Angebot im zertifizierten EndoProthetikZentrum am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk im menschlichen Körper. Aufgrund seiner komplexen Anatomie ist es besonders anfällig für Verletzungen, Verschleiß und entzündlich rheumatische Veränderungen. Darum gehört die Implantation von Kunstgelenken gerade von Kniegelenken neben den Hüftgelenken zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Jährlich werden in Deutschland mehr als 400.000 Kunstgelenke implantiert, davon allein im Jahr 2010 rund 390.000 Hüft- oder Kniegelenke. Die Öffentlichkeit nimmt diese Operationen als Standardeingriffe wahr. Dennoch kann ein solcher Eingriff mit Problemen verbunden sein. Die Patienten erwarten eine gute medizinische Behandlung und ein perfektes Implantat, um den nachfolgenden Genesungsprozess erfolgreich bewältigen zu können.

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In puncto Patientensicherheit ist das Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr bundesweit mit führend und arbeitet kontinuierlich daran, auch weiterhin die Sicherheit der Patienten zu erhöhen.

Am 17. September 2015 ruft das Aktionsbündnis Patientensicherheit den 1. Tag der Patientensicherheit aus.  Dieser Tag soll alle Akteure mobilisieren, die Öffentlichkeit sensibilisieren, und durch verschiedene Veranstaltungen zu einem Katalysator werden, durch den das Thema überall in Deutschland in den öffentlichen Diskurs tritt.

So plant auch das „Diak“ eine Veranstaltung mit öffentlichkeitswirksamen Informations- und Aktionsveranstaltungen, um über Patientensicherheit aufzuklären und Modellprojekte vorzustellen, denn dieses Thema geht alle an.

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Zufriedene Patienten sind Menschen, die sich im Krankenhaus sicher fühlen. Patientensicherheit steht daher im Diak ganz oben.

Als tausendste Geburt am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr kam am 1. August 2015 um 4:10 Uhr Baby Annika Quing Blockhaus zur Welt. Das niedliche Neugeborene mit 3140g und 51cm Körpergröße ist das erste Kind der Eltern André Blockhaus und seiner Frau Hui Lu aus China.

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Pflegedirektor Jürgen Schnebel gratuliert dem Ehepaar Blockhaus zur 1000sten Geburt am "Diak"

Eigentlich ist Boris Burcza für den guten Schlaf zuständig: Seit 2007 arbeitet er als Arzt in der Anästhesieabteilung des Diakonissenkrankenhauses. Doch im Sommer 2012 ließ er den Krankenhausalltag hinter sich und machte sich seiner Frau und seinen beiden Kindern auf den Weg nach Santiago de Compostela. Die Familie legte dabei mit Fahrrad und Kinderanhänger 870 Kilometer zurück.

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Geplantes Gefäßzentrum an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr

Die fachübergreifende Zusammenarbeit wird in der modernen Medizin immer wichtiger. So geht es bei der Eröffnung des neuen Gefäßzentrums am Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr nicht um eine „Neuerfindung“ der Gefäßchirurgie, sondern um die Optimierung der größtmöglichen transparenten Entscheidung über die für den jeweiligen Patienten beste Therapieform.

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Dr. Peter Karl Modic, Leiter des Gefäßzentrums an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie