Sprechstunde 2

Die ambulante Tumornachsorge bietet die Möglichkeit einer regelmäßigen Befundkontrolle während bzw. nach Abschluss der Behandlung eines bösartigen Tumors in Kooperation mit den jeweils beteiligten ärztlichen Kollegen (z.B. Onkologen, Strahlentherapeuten, niedergelassener HNO-Arzt).

Die Nachsorge dient insbesondere der frühzeitigen Erkennung von möglichem erneutem Tumorwachstum (Rezidiv), Tochtergeschwülsten (Metastasen) und Zweittumoren und der Einleitung weiterer diagnostischer bzw. therapeutischer Maßnahmen.

Neben der Untersuchung von Hals-Nase-Ohr, Schlund und Kehlkopf werden befundabhängig bildgebende Untersuchungsverfahren (z.B. Sonographie, Computer- bzw. Kernspintomographie), ambulante Gewebeprobeentnahmen oder eine erweiterte Befunderhebung in Allgemeinnarkose (z.B. Panendoskopie, Mikrolaryngoskopie) veranlasst.

Die Zeitintervalle für die ambulante Tumornachsorge werden unter Berücksichtigung individueller und tumorspezifischer Faktoren mit dem Erkrankten abgestimmt.

Für uns sind nicht nur die sogenannten harten Daten in der Tumortherapie wie die 5-Jahres-Überlebungsrate bzw. das tumorfreie Überleben wichtig, sondern auch die Lebensqualität des Patienten nach der durchgeführten Tumorbehandlung.

Generell gilt: Der Patient ist nicht Objekt unseres Handelns sondern Subjekt, d. h. gleichberechtigter Partner in der Bewältigung seiner Tumorerkrankung. Aus ärztlicher Sicht schlagen wir eine Behandlung vor, die nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft zu empfehlen ist. Durch Weitergabe der notwendigen Informationen an den Patienten ist dieser in der Lage zu entscheiden wie die weitere Therapie aussehen soll.

Sie benötigen für die Untersuchung einen Überweisungsschein von Ihrem HNO-Arzt an Oberarzt Dr. med. M. Frank.

Tumorsprechstunde - Tumornachsorge

Mittwochs 10.00 - 12.30 Uhr (nach Vereinbarung) Leitung: Oberarzt Dr. Michael Frank. Anmeldung im HNO-Sekretariat 0721 / 889-2241